Über mich

Mein Name ist Thomas Berthun, Baujahr 1967, Herkunft Leipzig.

 

Als damaliger schüchterner und zurückhaltener Grundschüler, der ungern in den Pausen wie wild herumtobte, wurde ich lange Zeit von meinen Mitschülern gemobbt und ausgegrenzt. Ich liebte aber die sportlichen Aktivitäten, weshalb ich im Schulsport durch einen Talentesichter entdeckt und von da an zum Vereinsport kam. So fuhr ich als fast 10jähriger erst dreimal, später bis zu sechsmal pro Woche alleine mit den öffentlichen Verkehrsmittel in der Großstadt zum Training, welches schon sehr schnell mein Selbstbewusstsein veränderte. Mir wurde der Weg geebnet, vom Gewichtheber zum leistungssportlichen Ringkämpfer, in den 80er Jahren, bis zum Karateka, Anfang der 90er Jahre, dann bis 2000 als Taekwondoin und nachfolgend wieder zurück zum Karateka. Da ich ziemlich sportfanatisch unterwegs war, hatte ich immer wieder mal mein tägliches Kampfsporttraining durch Sportarten, wie Leichtathletik (vorrangig Wurf und Sprint) und dem Volleyball ergänzt, wo ich im Letzteren während eines Praktikums aktiv mit den Spielern der Bundesliga mittrainieren durfte. Dennoch habe ich es in meiner Zeit als Schüler gut mit der Schule in Einklang bringen können, was nicht immer einfach war.

In allen genannten Sportarten hatte ich auch Erfolge und wenig Misserfolge. Da ich überhaupt nicht gern damit prahle, mag ich nicht über irgendwelche Erfolge reden oder diese schreiben. Denn es ist halt die Vergangenheit, die in meinen Augen heute weniger zählt. Eines gebe ich aber gern offen zu. So sehr ich es angestrebt habe, wurde ich jedoch niemals ein Welt- oder Europameister. Die Aussichten, an solchen großen Meisterschaften teilnehmen zu können, hatte ich aber schon, wenn man meine Entwicklung betrachtet hat. Es war aber wohl meine Herkunft und vorallem die damalige Diktatur, die mir sehr viel verbaute, weil ich eher der Typ bin, der auch damals schon ungern im gleichen Strom der meisten Menschen mitschwamm.

Vielleicht war es mein Drang des täglichen Sporttreibens von manchmal mehreren Stunden, weshalb ich vom Grundwehrdienst bei der Armee der damaligen DDR zum Zeitsoldat der Bundeswehr gewechselt und Sportfeldwebel wurde. Mit meiner speziellen Ausbildung und der gesammelten Erfahrung als Ausbilder von sehr vielen Unteroffiziersanwärter, schaffte ich eine gute Grundlage für die Zukunft. So begann ich zuerst eine physiotherapeutische Ausbildung, wechselte aber ein Jahr vor dem Abschluss zur Europäischen Sportakademie in Trier für die Ausbildung zum Sportlehrer. Mit Glück fand ich danach wieder zur Bundeswehr zurück, um als Sportlehrer für zwei befristete Jahre Offiziersanwärter zu Übungsleitern auszubilden.

Ein Jobangebot ließ mich nach Bayern kommen, wo ich eineinhalb Jahre an einer privaten Karateschule als Standortleiter tätig war. Daraus entstand meine Idee für diese Schule. 

Seit 2011 betreibe ich nun die Karateschule an mittlerweile fünf Standorten, in welche ich sogar meine langjährige nebenberufliche Erfahrung aus dem Sicherheitsbereich einbringe, verbunden mit meiner Ausbildung als Trainer für die waffenlose Selbstverteidigung.

 

Unterstützt und gefördert werden ich durch Wolfgang Weigert, 7. Dan (Präsident des DKV, BKB, Vizepräsident WKF) und trainiert werde ich von Helmut Körber, 7. Dan, wo ich mich in der Vorbereitung zur Prüfung zum 3. Dan im Shotokan befinde.

Fix und fertig nach dem Training! Berthun Junior vom Sensei

Thomas Berthun zwischen zwei Hochkarätern, links Helmut Körber (7. Dan, Prüfungsreferent) und rechts Wolfgang Weigert (7.Dan, Präsident des DKV e.V.).

von Karatekid Johanna S.


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