Information

Karate, aus dem japanischen einfach übersetzt "leere Hand" (Kara = leer; Te = Hand), dient als Kampfkunst der Selbstverteidigung und der Charakterschulung.

Das Ziel der Ausbildung in der Offenen Stilart ist es, den Schüler unter Achtung sozialer wie kultureller Wertmaßstäbe dauerhaft für Bewegung zu begeistern. Es geht nicht um die schnelle Ertüchtigung ohne Struktur, sondern jeden Heranwachsenden auf dem Weg des Lernens zu begleiten.

Der Weg zum Ziel kennt keine Abkürzung!

Die Offene Stilrichtung beschreibt das vom Deutschen Karateverband e.V. ins Leben gerufene Stiloffene Karate, bei der u.a. die Zusammenführung der vielen entstandenen Stilarten und die Individualität des Einzelnen gefördert wird. Die speziell zu schulende Ausrichtung bei den Katas ist jedoch die Stilart Shotokan.

Die Lernergebnisse unterliegen einer ständigen Überprüfung des Soll-Ist-Standes. Die Unterrichtsziele werden in der jeweiligen Gruppe differenziert und individuell angepasst.

Zielgruppen

1. Kinder im Vorschulalter, für die Vermittlung der ersten motorischen Elemente und Verhaltensprinzipien, mit dem Ziel einer optimalen Eingliederung in den regulären Unterrichtsbetrieb mit den Kindern ab dem frühen Schulkindalter.

 

2. Kinder im frühen Schulkindalter, für eine allumfassende motorische Entwicklung in der offenen Stilrichtung des Karate und für ein gutes Sozialverhalten.

 

3. Jugendliche, in Vorbereitung auf ihr Leben als Erwachsener und für ihren weiteren Bildungsweg, besonders aber für eine Eignung von Berufen im Sportbereich und der Sicherheitsbranche.

 

4. Erwachsene im Berufsleben, zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und damit für den Erhalt oder die Steigerung der eigenen Arbeitskraft.

 

5. Erwachsene nach dem Ende ihres Berufslebens, für die Erhaltung oder Verbesserung ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten, um am gesellschaftlichen Leben seine Teilhabe zu finden.

 

6. Behinderte Menschen, für mehr Selbstsicherheit, Freude und damit für ein gutes emotionales Befinden.

Wissenswertes für die Teilnahme

Grundsätzlich darf jeder Mitglied der Karateschule werden, unabhängig seines Glaubens, der Herkunft oder seines körperlichen und geistigen Zustandes.

Alle diejenigen, die eine Teilnahme für ihre religiöse Glaubensbekundung missbrauchen oder die damit ihre mögliche Gewaltbereitschaft ausweiten wollen, bleiben draußen!

Die Teilnehmer der Karateschule Berthun nehmen an keinen sportlichen Wettbewerb teil! Hier geht es weniger um den Leistungsdruck, eher um ein gutes gesellschaftlich-orientiertes wie schulisches und berufliches Vorankommen sowie als einen gesunden Ausgleich zum Alltag!

Für den frühen Einstieg gilt das 5. Lebensjahr, sofern eine gewisse Reife vorhanden ist. Empfehlenswert ist das frühe Schulkindalter. Ein spätestes Alter für den Einstieg gibt es nicht.

Das Streben nach Gürtelgraden verspricht einen gesunden Ergeiz, sollte aber nicht das primäre Ziel sein. Die Leistung, der soziale Aspekt und die Vorbildwirkung gegenüber seinen Mittrainierenden und in seinem Umfeld sind maßgebend!

Für ein schnelles Vorankommen sollte eine positive Einstellung vorhanden sein! So sollte sich ein Karateka nicht nur auf den praktischen Unterricht beziehen, sondern ebenso in seiner sonstigen Freizeit bemüht sein, sich zu üben und zu bilden. Das eigene Umfeld sollte einen ebenso positiven Einfluss bewirken.

Die regelmäßige Teilnahme ist grundsätzlich an einen festen monatlichen Beitrag gebunden! 

Für unterstützungsbedürftige Familien und sozial benachteiligte Personen beträgt der Beitrag 20,00 € im Monat, welcher noch durch die "Bildung und Teilhabe" gestützt werden kann.

In der Karateschule Berthun gibt es Verträge mit monatlichen oder halbjährlichen Laufzeiten!  

Zusätzlich besteht die Möglichkeit des Personaltrainings, um noch zielgerichteter den eigenen Bedürfnissen folgen zu können. Der Kostenumfang beträgt je nach Anspruch ab 20,00 €/ Std.

 

Das Personaltraining dient nicht der Prüfungsvorbereitung für Nichtmitglieder!

 

 

Impressum

Fix und fertig nach dem Training! Berthun Junior vom Sensei

Thomas Berthun zwischen zwei Hochkarätern, links Helmut Körber (7. Dan, Prüfungsreferent) und rechts Wolfgang Weigert (7.Dan, Präsident des DKV e.V.).

von Karatekid Johanna S.


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